• Yasmin

Basics für deinen Plant-Based Lifestyle

Die Meinungen über gesunde Ernährung gehen weit auseinander. In den Köpfen vieler Menschen ist der Glaube fest verankert, dass sie auf etwas verzichten müssen, um gesund und schlank zu bleiben. Es gibt zahlreiche Ernährungsformen und immer wieder neue Trends, die den Markt überfluten. Aus einer eigentlich ganz natürlichen ursprünglichen Sache wie Essen wurde ein komplexes Thema, das für ordentlich Verwirrung sorgt. Deshalb möchten wir hier mit den ganzen Mythen aufräumen und Dir die Basics über einen gesunden Lebensstil erklären. Ganz nach dem Motto "Back to the Roots" sollten wir kein Haus bauen, dessen Fundament nicht steht. Das gilt auch für unsere Ernährung. Und so sollten wir uns immer wieder an einfache Grundsätze halten, die uns zu langer Gesundheit und Wohlbefinden führen.



Was ist ein pflanzlicher Lebensstil?


Wir reden hier viel über einen pflanzlichen Lebensstil oder auch “plant-based Lifestyle”, doch was hat es damit genau auf sich?


≠ nicht gleich vegan (REIN pflanzlich)

Reduktion auf so wenig tierische & verarbeitete Produkte wie möglich

Ziel: ausgewogene vollwertige pflanzenbetonte Ernährung


Wir versuchen Ernährung als Spektrum zu sehen, auf dem sich alle möglichen Ernährungsformen finden lassen. Stell Dir auf der einen Seite einen Couch-Potato Fast-Food Junkie vor, der kein Grünzeug zu Gesicht bekommt und auf der anderen Seite des Spektrums einen strikten Rohkost-Veganer, der jeden Tag zum Sport geht.


Ohne zu behaupten, dass der strikte Rohkost-Veganer die gesündeste Variante moderner Ernährung darstellt, sollten wir Tag für Tag versuchen in Richtung eines aktiven pflanzenbetonten Ernährungsstils zu streben. Es geht also prinzipiell darum so viele Pflanzen wie möglich zu konsumieren und sichtlich ungesunde tierische und verarbeitete Produkte wie Wurstwaren, Süßigkeiten und co. zunehmend wegzulassen.


“Count Colors not Calories!” (Zähle Farben, nicht Kalorien!) lautet das Stichwort! Eine vollwertige gesunde Ernährung besteht also aus unverarbeiteten, möglichst naturbelassenen pflanzlichen Lebensmitteln!


→ Eine Vielzahl an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und nativen pflanzlichen Ölen



Warum Pflanzen? - Natur vs. Chemie


Erinnerst Du Dich noch an die Biologiestunden zum Thema Fotosynthese? Pflanzen speichern Sonnenenergie, die uns zu Gute kommt, wenn wir sie essen. Wir nehmen also wörtlich Energie oder Leben in uns auf. Das lässt uns von innen heraus heilen und aufblühen! Neben Sonnenenergie enthalten Pflanzen außerdem reichlich:


  • Nährstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe wie Antioxidantien und Ballaststoffe, die lebenswichtige Funktionen in unserem Körper haben und dafür sorgen, dass alle biologischen und chemischen Prozesse in unserem Organismus reibungslos ablaufen können.

  • Enzyme: aktive Moleküle, die unser Körper zum Leben braucht. Sie sind unerlässlich für die Verdauung, Atmung, Fortpflanzung, das Funktionieren unserer DNA und tragen dazu bei, dass unsere Organe repariert werden und heilen und unser Körper entgiftet.

  • Darüber hinaus wirken Pflanzen fast ausnahmslos basisch auf den Körper, sodass unsere Enzyme optimal arbeiten können

  • sie haben eine geringe Energie- bei gleichzeitig hoher Nährstoffdichte. Das heißt sie sind vollgepackt mit Nährstoffen und enthalten meist wenig Kalorien

  • und schützen uns vor Krankheiten, reinigen und entgiften unseren Organismus von innen heraus (Entgiftung = engl. “Detoxification” → Detox)


Verarbeitete + tierische Produkte enthalten...


  • künstliche Aromastoffe, giftige Konservierungsstoffe, chemische Lebensmittelfarbe, gehärtete Pflanzenöle, gesättigte Fettsäuren, zugesetzten Zucker, leere Kalorien, Cholesterin und chemische Rückstände aus den Verarbeitungsprozessen.

  • sie schaffen außerdem eine saure Umgebung im Körper, was unseren Körper dazu anregt, Fettzellen zu produzieren, um so die Organe vor der Säure zu schützen. Man könnte also plakativ sagen Industriezucker = Fett


  • und werden in Verbindung gebracht mit sogenannten ernährungsassoziierten Krankheiten wie Diabetes Typ 2; koronare Herzerkrankungen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Krebs und auch Autoimmunerkrankungen wie Diabetes Typ 1 und Multiple Sklerose.

Warum also sollten wir unseren Körper mit solchen Chemiekeulen vollstopfen, wenn uns die Natur mit reichlich pflanzlichen Nahrungsmitteln versorgt hat? #TasteThePowerofNature

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Yasmin Martens
ÖKOTROPHOLOGIN (B.SC.) · YOGALEHRERIN